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Döbritschen mit Ortsteil Vollradisroda

Döbritschen Ansicht Döbritscher Brunnen

Das Gebiet der Gemeinde wurde erstmals in der Jungsteinzeit besiedelt, dies belegen Funde von Steinbeilen, Feuerschabern, Flachhaken und Pfeilspitzen. In der römischen Kaiserzeit bestand in der heutigen Ortslage eine Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1190. Der Ortsname ist abgeleitet von „dobrik“.

1290 war das Dorf im Besitz der Familie Dobreczen, deren Burg 1450 zerstört wurde. Bis 1332 lag Döbritschen im Besitz der Schenken von Apolda, danach ging es an die Grafen von Weimar-Orlamünde über, später folgten die Grafen von Lichtenhain, später die Vitztume von Apolda sowie die Klöster Kapellendorf und Weimar.

Der Ortsteil Vollradisroda wird erstmals 1311 als „Volradesrode“ erwähnt, der Name bedeutet Rodungssiedlung eines Vollrad.

Das Dorf, welches im wettischen Bruderkrieg zerstört und als Siedlung aufgegeben wurde, wurde nach 1700 wieder beschränkt angesiedelt und ist seit dem 19.Jahrhundert Vorwerk des Kammergutes Döbritschen.

Am 16.10.1923 wurde Vollradisroda nach Döbritschen eingemeindet.

Döbritschen hat mit seinem Ortsteil insgesamt 199 Einwohner.