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Hammerstedt

Hammerstedt

Hammerstedt wird erstmals in einem um 900 anzusetzenden Fuldaer Güterverzeichnis als Hamarestete genannt. 1287 erschien es als Hamerstete.

Bemerkenswert ist, dass sich im Ostteil des Ortes 12 reichsunmittelbare Freihöfe befanden, die erstmals 1425 in einer Urkunde des Kaisers Sigismund erwähnt werden, als der Besitz von Konrad Goldner an den Erfurter Bürger Johann Milwitz überging.

Die außergewöhnliche Siedlungsform wird durch drei Platzdorfteile charakterisiert, die durch einen gemeinsamen Dorfplatz am Sulzbach verbunden sind.

Das Hochwasser von 1613 richtete schwere Verwüstungen an, im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf weithin zerstört, ein Großbrand, der die Kirche und 33 Wohnhäuser vernichtet, wütete 1784.

Die Ökonomie wurde durch die Landwirtschaft bestimmt. Hervorzuheben sind gute Viehzucht und guter Obstbau.

Hammerstedt hat 163 Einwohner.

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