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Hetschburg

Hetschburg Gaststätte und Speilplatz

Hetschburg liegt verkehrsmäßig zwischen der B 87, die unmittelbar am Ort vorbeiführt und der auf der Höhe nördlich des Ortes befindlichen B 85. Die Ilm fließt bei 260 m Höhe über NN im Ortsbereich vorüber. Durch die umgebenden Hochflächen, wie Adelsberg, Böhmer Wäldchen, Knottenberg und Röhmberg (380-400m) wird der Ort überragt. Das enge Tal bietet wenig Raum für die Ausdehnung des Ortes.

„Heitungsburg“ oder „Heitingesburg“ ist der ursprüngliche Name der Burg, die Ansiedlung erfolgte unterhalb an der Ilm. An der Stelle der Burg errichteten die christlichen Missionare zuerst eine Kapelle und später entstand hier eine Kirche, dem St. Martin geweiht. Dies ist die Kirche, die in der Schenkungsurkunde des Grafen Wichmann vom Mai 1119 mit erwähnt wird, als die Kirche zu „Heidingesburg“, somit die Ersterwähnung des Ortes.

Das Geschlecht der Ritter von Heidingsburg lässt sich urkundlich von 1252-1486 nachweisen.

Im 30-jährigen Krieg wurde der Ort fast völlig zerstört. Die Kirche wurde im Barockstil zwischen 1700 und 1730 neu errichtet. Die Kirchenbücher beginnen erst 1702, der entgültige Name „Hetschburg“ taucht 1775 erstmals auf.
Durch die Lage im Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet „Mittleres Ilmtal“ ist eine wachsende Bedeutung im Tourismus und Erholungswesen gegeben.
Hetschburg hat 247 Einwohner.