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Kapellendorf

Kapellendorf liegt ungefähr in der Mitte des Städtedreiecks Apolda, Jena, Weimar und von diesen Städten jeweils ca. 11 km entfernt. Der Ort ist in mehrfacher Hinsicht ein bedeutungsvoller: In der Historie Thüringens spielte er zu verschiedenen Zeiten eine hervorragende Rolle, siedlungsgeschichtlich durch seinen „Staffelaufbau“. Durch seine Wasserburg ist er weithin bekannt.

Capeldorf wird Kapellendorf in den ältesten Urkunden genannt. Um 875 werden die „Grafen von Capeldorf“ erwähnt. Weitere urkundliche Belege tauchen erst wieder im 12. Jahrhundert auf. In dessen Mitte werden die Herren bzw. Grafen von Kapellendorf zu „Burggrafen von Kirchberg“ erhoben und gehörten fast zu den ersten Geschlechtern Thüringens. Im Jahre 1235 gründeten sie in Kapellendorf ein Zisterzienser Nonnenkloster und statteten es mit reichen Grundbesitz aus. Später erwarb die Stadt Erfurt die Burg und damit zugleich das Münzrecht.

1806 war die Burg Sitz eines Teiles des preußischen Hauptquartiers vor und während der Schlacht von Jena und Auerstedt.

Goethe und Schiller und die meisten der bedeutenden Personen des Weimarischen Hofes weilten oft auf der Burg.

Eine weitere Kostbarkeit des Dorfes ist die Kirche, ehedem Kloster, nach dem Bauernkrieg Dorfkirche; die architektonisch und ausstattungsmäßig sich von allen Dorfkirchen im weiten Umkreis abhebt.

Kapellendorf hat 411 Einwohner.

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