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Mechelroda mit Ortsteil Linda

Mechelroda mit Ortsteile Linda

Mechelroda wird erstmals 1319 in einer Urkunde des Herrn Berthold von Schauenforst für Kloster Oberweimar als Mechtylderode genannt. Bereits 1569 tritt die Namensform Mechelroda auf. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Bereich der Burg Weimar, doch war auch grundherrlicher Besitz der von Schweinsberg (1328), der Marschälle von Tiefurt (1332), des Klosters Oberweimar und im 16. Jahrhundert der Familie von Meuselbach. Im Ort befand sich ein Freihof, der „Gleichensche Hof“, der zur Herrschaft Blankenhain gehörte, während das Rittergut mit dem übrigen Dorf als Patrimonialgerichtsort dem Amt Weimar eingegliedert gewesen ist.

Vermutlich ist der Kern der Siedlung ein kleiner Weiler um den Gleichenschen Hof gewesen. Der Gasthof „Zum goldenen Einhorn“ erinnert mit seinen traditionsreichen Namen noch an die Zeit, als sich hier an der mittelalterlichen Kupferstraße ein Ausspann befand.

Die Schule wird erstmals 1650 genannt und war bis 1945 einklassig.

Linda wird erstmals 1338 im Zusammenhang mit einem danach genannten Adelsgeschlecht De Linde genannt. Nach 1450 ist es als Siedlung aufgegeben worden.

Im 16. Jahrhundert wurde hier ein Schäfereigut der Herrschaft Blankenhain errichtet.

Seit 1850 ist es nach Mechelroda eingemeindet. Das Gemeindesiegel von Mechelroda zeigt zwei Lindenbäume.

Mechelroda hat mit seinem Ortsteil 272 Einwohner.


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